30. November 2010

Aber Lesen ist wichtig. Es bedeutet, aus der Gesellschaft auszubrechen. Man sitzt mit einem guten Buch in einem alten Stuhl, hat sein Handy ausgestellt, kein Internet, seine Ruhe und liest einfach. Wunderbar. Auf dem iPad muss man ständig der Versuchung widerstehen, seine Mails zu checken oder angerufen zu werden. Und dann fragt noch jemand per Skype "Hallo, wie geht’s dir?". Dauernd wird man unterbrochen und kann sich kein bisschen konzentrieren. Die Jugendlichen leiden alle unter der neuen Krankheit des Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms. Da bahnt sich die nächste Katastrophe an.

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